Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1015052
Inhalt. 
Seite. 
die Schottischen Forscher anwendeten. Die Ursachen der allgemeinen Ver- 
breitung dieser Methode, das Wesen derselben und ihre Folgen werden im 
nächsten, dem letzten Kapitel dieses Bandes untersucht werden     
Verhältnisse, die im 17. Jahrhundert dem Einfluss der Schottischen Geistlich- 
keitgiinstigwaren  
Während der Englische Krieg gegen Karl I. wesentlich politisch war, war der 
Schottische Wesentlich religiös                 
Dies war zwar die Folge Schottischen Aberglaubens, aber auch eine der Ur- 
sachen seines weiteren Fortschritts               
Daher wurden im 17. Jahrhundert weltliche Interessen vernachlässigt und 
theologische wurden vorherrschend. Eifer des Volks Predigten anzuhören, 
die unendlich häufig und furchtbar lang waren; es brachte also den grössten 
Theil seines Lebens mit sogenannten religiösen Uebungen zu      
Die Geistlichen benutzen dies zur Erweiterung und Befestigung ihrer Macht  
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Die grosse Handhabe ihrer Macht war die Kirchenversammluxig. Die Tyrannei 
der Kirchenversammlungen                   
Unerhörte Ansprüche der Geistlichkeit              
Fälle, wo man glaubte, diese Ansprüche wären durch Wunder aufrecht erhalten 
 
Die Geistlichen werden aufgeblasen und sprechen anmassend       
Behaupten, dass für sie und oft an ihnen Wunder geschähen       
Wirkungen davon auf den Schottischer: Geist            
Um das Volk eiuzuschüchtern und ganz zu beherrschen, unterhält die Geist- 
lichkeit furchtbare Vorstellungen von bösen Geistern und Höllenstrafen   
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Noch schrecklichere Vorstellungen über die Gottheit, die sie als ein grau- 
sames, leidenschaftliches und blutdürstiges Wesen darstellt       
Selbst harmlose und preiswürdige Handlungen erklärten die Prediger für sün- 
dig und drohten dafür mit dem Zorne Gottes           
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Um solche eingebildete Sünden zu verhindern, machten die Geistlichen will- 
kürliche Anordnungen und bestraften die sie übertreten durch Auspeitschen, 
durch Brandmarkung oder andere Mittel             
Sünden von der Erfindung des Clerus              Ä 
So wurden alle Heiterkeit, alle unschuldige Fröhlichkeit, aller Ausdruck des 
Glücks und fast alle sinnlichen Genüsse in Schottland zerstört     
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Und dadurch der Nationalcharakter verstümmelt. Denn sinnliche Fxjeuden ge- 
hören eben so wesentlich zum Leben und sind eben so nöthig als geistige 
 
Aber die Geistlichkeit predigt gegen sinnliche Genüsse und thut dadurch 
in allen Ländern so viel sie irgend kann, die Summe des Glücks zu ver- 
mindern, dessen die Menschheit fähig ist und das zu geniessen sie ein Recht 
 
In keinem protestantischen Lande hat die Geistlichkeit diese engherzigen, anti- 
socialen Ansichten so weit getrieben als in Schottland        
Ja, in mancher Hinsicht war die Schottische Geistlichkeit ascetischer als irgend 
eine katholische Kirche mit der einzigen Ausnahme der Spanischen; denn 
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