Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1015038
Inhalt. 
Seite. 
236 
1580 wurde das Episcopat abgeschafft               
Aber der Adel stützte das Bischofthum, denn er hatte dieselbe Vorliebe für 
die Ungleichheit, welchevdie Geistlichkeit für die Gleichheit hatte    
Kampf der obern Klassen mit der Geistlichkeit über das Episcopat     
1582 wurde Jacob VI. eingesperrt. Die Geistlichen rechtfertigten dies, und 
proklamirten offen ihre demokratischen Ansichten    .      
Die heftige Sprache der Geistlichkeit gegen den König und gegen die Adeligen 
Ihr Führer Melville beschimpfte den König in eigner Person, und sie wussten 
wahrscheinlich um die Genie-Verschwörung von 1600   .     
Dennoch stiftete die Geistlichkeit, trotz ihres ungeeigneten Betragens, durch 
Lebendigerhalten und durch Pflegung des Geistes der Freiheit, Schottland {den 
 
237 
239 
242 
243 
248 
249 
Kapitel. 
Viertes 
Zustand 
des 
Während 
Schottlands 
und 
Jahrhunderts. 
Im Jahre 1603 wurde der König von Schottland König von England, und be- 
schloss seine neuen Machtmittel zur Beugung und Züchtigung der Schotti- 
schen Geistlichkeit zu Verwenden               
Seine Grausamkeit gegen sie .               .  
1610 zwang Jacob, unterstützt durch die Macht von England, Schottland das 
Episcopat auf. Auch wurden hohe Gerichtscommissiouen eingesetzt    
Tyrannisches Betragen der Bischöfe                
Unterdessen bereitet sich eine Reaction vor .            
Sie wird 1637 proklamirt, und stürzt 1638 die Bischöfe        
253 
259 
261 
264 
266 
268 
Die Bewegung ist wesentlich demokratisch, lässt sich also da nicht halten, son- 
dern geht rasch von der Kirche auf den Staat über. 1639 ergreifen die 
Schotten die Waffen gegen Karl I., schlagen ihn und verkaufen ihn ,an die 
Engländer, die ihn hinrichten                 
Ehe die Schotten einwilligten, Karl II. zu krönen, zwangen sie ihn, sich zu 
demiithigen, und seine eignen Sünden und die seiner Familie zu bekennen. 
270 
272 
Aber als Karl II. den Englischen Thron bestieg, wurde er mächtig genug, über 
die Schotten zu triumphiren; er brauchte seine Macht zu noch härterer Unter- 
drückung Schottlands, als seine Vorfahren gethan          
Der Geist der Freiheit war jedoch stark genug, seine Versuche zur Herstellung 
eines dauernden Despotismus zu vereiteln             
Dennoch war die Krisis furchtbar, und das Volk und seine Geistlichen allen 
möglichen Gräuelthaten ausgesetzt               
Die Bischöfe halfen der Regierung wieder bei ihren Anstrengungen, Schottland 
in Sklaverei zu stürzen. Verhasst beim Volke, wie sie waren, verbanden sie 
sich mit der Krone und zeigten die wärmste Anhänglichkeit an Jacob II., 
unter dessen Regierung Grausamkeiten begangen wurden, wie man sie bis 
dahin nicht gekannt hatte .         .  . _  ,  _ 
Im Jahre 1688 tritt wieder eine Reection ein, in der die Schotten sißh noch 
einmal von ihren Unterdrückern befreien . .         . . 
273 
275 
276 
277 
285
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.