Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Civilisation in England
Person:
Buckle, Henry Thomas Ruge, Arnold
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1014750
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1015964
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des 
Geschichte 
Span. 
Geistes 
S0 sehr die Spanier nun aber auch die Protestanten hassten, 
so hassten sie die Mahomedaner doch noch mehr. m) Sie konnten 
nie vergessen, dass die Anhänger dieser Religion einst beinahe 
ganz Spanien erobert und mehrere Jahrhunderte hindurch den 
schönsten Theil des Landes besessen hatten. Das Andenken daran 
erhöhte ihren religiösen Wider-willen und machte sie zu den Haupt- 
stützen fast jedes Krieges gegen die Mahomedaner in der Türkei 
und in Afrikafm) Aber Alberoni war ein Fremder; diese Rück- 
siehten berührten ihn nicht und zum Erstaunen von ganz Spanien 
setzte er bloss aus politischer Zweckmässigkeit die Grundsätze der 
Kirche beiseite und schloss nicht nur ein Bündniss mit den Maho- 
medanern, sondern versah sie auch mit Waffen und Geldßiß) 
negative, and that they will rather choose to lie at the mercy of the French, as being 
Catholics." Malmefs bpain umler Charles II., p. 98, 89. 
513) "Entre cl catolicismo y las diferentes sectas que brotaron en las imagina- 
eiones de Oelvino y de Lutero podia mediar tolerancia, y aun transaccion, si bien, 
como diee un escritor politico, cuando se comienza xi transigir sobre un principio, ese 
principio comienza ä perder su imperio sobre las sociedades humanes. Pero entre el 
cristianismo de los Espaüoles y el mahometismo de los Moriscos era imposible todo 
avenimiento." Jener, Condicion 190cm! de los Moriseos, Madrid 1857, p. 112. 
z") Der Marquis de San Phelipe, der 1'125 schrieb, sagt. „Es ley fundamental de 
losileyes Oatholicos, nuuca hucer 1a paz ccn los Mahometenos; y esta guerra per- 
maneee desde el Rey Don Pelayo, por mas de siete siglos, sin hacer james paces, ni 
treguas con ellos, como cada die las hecen el Emperador, y otros Prineipes Catholicos." 
Bacallar, Camentarios de Za Guerm de Espaüce, II, 169. Und in dem bedeutendsten 
Werk über den Handel, welches die Regierung Philipps  hervorgebracht, finde ich 
folgende lehrreiche Stelle: "Aunque en los Puertos de las dilatadas Costas, que de 
Europa, Asia y Afriea baüa el Mediterraneo, sc hace comereio muy considerable, y 
util por diverses neciones, no podre Espaiia tener grau paztc en a1, mientras se obser- 
vare 1a maxima de hacer continua guerra ä. todos los Moros y Turcos, en euyo dominio 
so hallen 1a mayor parte de aquellas Provincias; sin embergo de ser constsnte, que 
en esm guewa, aunque procedida de zelo Christiane, es mayor el daäo que recibimos, 
que el que oeasionamos a7 los Infieles" (es ist äusserst merkwürdig, wie hier der Geist 
des Kaufmanns durchblickt) "im lo menos de muchos aüos ä. esta perte, como lo he 
explicado en diversos capitxilos." Uztariz, Tkeorica y Praetica de Oomereio, Madrid 
P1757, p. 399. Dies ist die 3. Auiiage eines Buches, das in Betracht der Umstände, 
unter denen es geschrieben wurde, ein höchst merkwürdiges Erzeugniss ist. 
945) Vergl. UoxeÄs Bourbon Kings of Spam, London 1815, II, 314, mit The His- 
iary of Alberoni, London 1719, p. 119, 253; und Baeallar, Oomentarios de la Gzzerra 
de Espaüa, II, 168,169. Das Geschrei darüber kann man sich leicht vorstellen; 
Alberoni sah sich in grosser Gefahr, aber er benutzte das Geheimniss der Unterhemd- 
lungen, um wenigstens theilweise die Anklagen, die man gegen ihn verbrachte, zu 
leugnen. Siehe seinen mit Unwillen, aber immer mit Vorsicht geschriebenen Brief an 
den Papst in History of Alberoni, 1719, p. 124. Ortiz, der offenbar die Belege nicht
        

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