Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-969163
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Italien 
im 
XIV. 
Jahrhundert. 
Kunstliebe oft überwiegend hervor. Bei dieser Kunstliebe wurden 
denn auch die hervorragenden Künstler hochgeehrt und gesucht. 
Die Urkunden der Florentiner Behörden über die Anstellung des 
Arnolfo di Cambio und des Giotto, die wir später betrachten wer- 
den, sind merkwürdige Zeugnisse officiellen Anerkenntnisses, und 
auch die Fürsten verschmäheteir nicht, auf die Arbeitsstätte zu 
kommen und mit den Künstlern Worte zu wechseln oder das 
Fortschreiten ihrer Arbeit zu beobachten. Zwar so glänzende 
Auszeichnungen wie den Dichtern oder Gelehrten wurden ihnen 
nicht zu Theil; sie blieben stets in zünftigem Verbande und be- 
hielten die bescheidene Haltung des Handwerks bei. Aber grade 
dies schützte sie vor eitler persönlicher Ueberhebung, während 
die allgemeine Gunst, die Nachfrage nach ihren Werken, das 
Bewusstsein ihrer Mitarbeit an den höchsten Angelegenheiten ihr 
Selbstgefühl hob und die Bedeutenderen unter ihnen überdies 
durch ihre Begabung und durch den Verkehr mit Gelehrten in 
den höchsten Ideen der Zeit mitlebten und an ihnen mitarbeiteten. 
Allerdings kam aber diese Gunst 
Künsten in gleichem Maasse zu. 
der Umstände 
nicht allen
        

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