Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-974188
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Süd-Italien. 
migen Säulen ruhenden ilochgestelzten kräftigen Spitzbögen deutet 
darauf hin und wird ihr Vorbild in Sicilien gehabt haben, wo 
ähnliche Vorhallen, wenn auch in etwas milderer Form, wieder- 
Dome] 
Salerm 
holt vorkommen. Das erste Beispiel französischen Styls werden 
auch in diesen Gegenden die Cistercienser gegeben haben und 
vielleicht ist es uns noch in der Kirche des Klosters S. Maria 
d'Arbona in den Abruzzen erhalten, das im Jahre 1208 gestif- 
tet und mit Mönchen aus S. Vincenzo ed Anastasia bei Rom 
besetzt wurde, unter denen sich wohl ein französischer Baukun- 
diger befinden konnte. Es ist eine vollkommene Cistercienser- 
Anlage, kreuzförmig, aber neben dem grade geschlossenen Chore 
je zwei eben solche etwas kleinere Kapellen, die ganze Kirche mit 
spitzbogigen Rippengewölben auf starken, von vier Halbsäulen 
besetzten Pfeilern gedeckt, während Arcaden und Fenster noch 
rundbogig sind. Nur das ist ungewöhnlich, aber eine leicht er- 
klärbare Folge beschränkter Mittel, dass das Langhaus, das sonst 
bei den Cisterciensern sehr lang zu sein pflegt, schon mit zwei 
Jochen schliesst.
        

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