Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-973899
'I'erra 
de 
Bari. 
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Organismus, wie an den romanischen Kirchen in Deutschland, 
sondern als untergeordnete, erst in der Höhe kennbar hervortre- 
tende Theile. Man legte sie nämlich mit quadratischem Grund- 
risse an die zwei östlichen Ecken des Kreuzschiifes und zwar so, 
     dass ihre eine Seite 
 eine unmittelbare 
 Fortsetzung der Fa- 
  oaden desselben, die 
        andre östliche aber 
 7 xi,  vermöge eines beide 
 x I,   Thürme verbinden- 
  1.x I!"   den, der Mittelschiff- 
   höhe entsprechen- 
ji; 1 i; i  den Unterbaues eine 
   ungetheilte grade 
   Schlusswand bildet, 
   welche die Aussen- 
srilzjß,    3,235; seite der Apsis 
   verdeckt und das 
  Ganze rechteckig 
    F223]  abschliesst. Sehr 
 I":  merkwürdig sind 
    dann die durch diese 
  (j-(QX  H  t  Anordnung entste- 
  henden Höhenver- 
 12.21.2: _   hältnisse. Denn in- 
   11   dem auf die thurm- 
Dom z" Bad" lose Facade zuerst 
das Langhaus mit seinen niedrigen Seitenschilfen folgt, dann das 
Querschiff sich über diese erhebt, darauf aus seiner Mitte die 
Kuppel aufsteigt, die dann aber auf den Ecken von den schlank 
aufschiessenden Thürmen weit überragt wird, entsteht eine fort- 
dauernde Steigerung der Höhe. Es ist dies ein ganz eigenthüm- 
licher Formgedanken, ebenso abweichend von dem Centralsystem 
der byzantinischen, als von den Gewohnheiten der nordischen 
Kunst, aber doch jener innerlich verwandt, indem er statt des 
organischen ein mechanisches Gesetz zum Grunde legt. Während
        

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