Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-973880
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Architektur. 
aber gar nicht oder Wenig über die Flucht der Seitenschiffe hin- 
aus tretendes Querschiff, und an dieses ohne weitere Vermittelung 
eine einfache halbkreisförmige Apsis. Damit verbindet sich aber 
Manches, das nach Byzanz hinweist. S0 zunächst, dass meistens 
  neben jenerAp- 
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ölfnen. Dazu kommt dann der häufige Gebrauch der Kuppel, meist 
nur über der Vierung, einige Male aber auch in grösserer Zahl, 
und endlich ein Bestreben nach grösserer Ordnung und Durchbil- 
dung in einem dem byzantinischen Style verwandten Sinne, wel- 
ches diese Bauten von der Formlosigkeit der italienischen Basili- 
ken wesentlich unterscheidet. Daneben finden sich aber auch 
Spuren normannischer Einwirkung, so der (allerdings nur verein- 
zelt vorkommende) Gebrauch durchschneidender Kreisbögen, und 
der Gedanke, den oder die Glockenthürme mit der Kirche zu ver- 
binden. Während dies aber in Sicilien in der dem nordischen 
Systeme entsprechenden und in der That richtigsten Weise so 
geschah, dass man die Glockenthürme einzeln oder symmetrisch 
gepaart an der Vorderseite anbrachte, schlug man hier in meh- 
reren Fällen den entgegengesetzten Weg ein und verband sie mit 
dem Chore, jedoch nicht etwa als selbstständige Glieder des ganzen
        

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