Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-972718
Andrea 
Pisano. 
425 
Nachricht bestätigt und ist sehr unwahrscheinlich, wohl aber ist 
ein starker Einfluss des grossen Malers auf den Bildner unver- 
kennbar vorhanden, so dass man diesen fast einen Schüler des- 
selben nennen kann. Es ist dieselbe Art der Anordnung und des 
Ausdrucks, dieselbe Gewandbehandlung. Bei den Männern finden 
sich auch die eckigen Formen des Gesichtes, bei den Frauen die 
geschlitzten Augen, obgleich beides gemässigt. Einige Male 
Andrea Pisano in Florenz. 
glaubt man entschiedene Anklänge an Giottds Compositionen zu 
finden. Unter den allegorischen Gestalten der Tugenden hat die 
Spes, obgleich nicht fliegend sondern sitzend, genau dieselbe aus- 
drucksvolle Haltung der zum Himmel ausgestreckten Hände, wie 
bei Giotto in der Arena zu Padua, und auch bei den übrigen fin- 
den sich dieselben Embleme und Motive wieder, ja, man erkennt 
fast überall, Weshalb der Bildner sich von jener malerischen Dar- 
stellung entfernt hat. Unter den historischen Scenen ist der Tanz 
der Tochter Herodias der Composition Giottcfs in S. Croee von
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.