Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-972218
Giovanni 
Pisarm. 
375 
Welche daher auch in der Spitze erscheinen, elllhältg). Die 
Zweige tragen dann dort Hergänge aus dem Leben der Prophe- 
ten, hier die der evangelischen Geschichte, und bilden daneben 
noch Ranken mit anbetenden Engeln oder andern Nebenüguren, 
so dass die ganze 14 Palmen breite und fast 30 Palmen hohe 
Pfeilerfläche dicht mit Rankengeflechtexi und zahllosen Figürchen 
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Vom Dome 
zu Orvieto. 
bedeckt ist, ganz wie auf einem Glasgenlälde oder in einer Minia- 
Iur. Auf den beiden äusseren Pfeilern dagegen sind die Ilergänge 
der Schöpfungsgeschichte oder die Schaareil der Seligen und 
Verdammten stets auf festen Boden gestellt, so dass der Arabes- 
kenbaum mit seinen Aesten, obgleich er bei dem jüngstenGericht 
"j Emil Braun, der Verfasser des Textes zu dem Grunefschen Kupfer- 
werke, deutet den Erzvater des zweiten Pfeilers (wohl mit Recht) auf 
Abraham, den des dritten aber wegen der in den äussersten Ranken vor- 
kommenden anbetenden Engel auf Jacob mit Beziehung auf seinen Traum 
der Himmelsleiter. Allein man hat keinen Grund, in diesem eine andere 
Gestalt zu vermuthen als Jesse, von dem überall in gleicher Weise der 
Stammbaum des Hauses David's ausgeht.
        

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