Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-971102
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Italienische 
Gothik. 
sitionen von einem mährchenhaften Reize hervorbrachten, welche 
der wunderbaren, mit den Steinmassen ihrer Paläste aus dem 
Wasser aufsteigenden Stadt so eigenthümlich zusagen. 
Diese phantastische, rein malerische Behandlung begründet 
die Verwandtschaft des venetianischen mit dem maurischen Styl, 
während alle Details sich entweder, wie die Verbindung korin- 
thisirender Kapitäle und gewundener Säulenstämme mitl den 
Spitzbögeil, der gewöhnlichen italienischen Gothik, oder, wie die 
Protiliruug und Gliederung des Maasswerks der deutschen Schule 
enger anschliessen. Allein auch dieses Anschliessen an den nor- 
dischen Styl erstreckt sich nur auf Details und beruhet nicht auf 
einem nähern Versländniss, die Horizontale herrscht hier viel- 
mehr fast noch entschiedener vor wie in andern italienischen 
Localschulen und jene wohl copirten Details 
eines der contrastirenden Bestandlheile dieses 
Mischstyles. 
bilden eben nur 
eigenthümlichen
        

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