Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-970203
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Italienische 
Gothik. 
ausgezeichnete Einrahmung der Bögen und die gleichfarbige Li- 
sene, welche von den Pfeilern nach oben aufsteigt, sind die ein- 
zigen Ornamente, und selbst die Oberlichter sind nur schlichte 
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Croce zu Florenz. 
spitzbogige Oelfnungen. Sehr eigenthümlich ist dann aber, dass 
zwischen der Spitze der Scheidbögen und den Fenstern aus 
der Mauer ein Balkengang hervorspringt, der im Langhause eine 
horizontale Linie bildet, im Kreuzschilfe aber wegen der höheren 
Spannung des Bogens mit einer Treppe aufwärts steigt. Der 
Zweck ist offenbar derselbe, Welcher den Triforien der nordischen 
Gothik zum Grunde lag, den Zugang für die Untersuchung und 
Reparatur des Mauerwerks zu erleichtern, und es ist charakte- 
ristisch, dass der Meister, statt diesen Gedanken architektonisch 
auszubilden, ein nacktes Gerüst hineinlegte, das hier allerdings 
in dem olfnen Dachstuhl ein Analogon fand. Eine andre Eigen- 
thümlichkeit ist dann, dass die Chornische nicht die gewaltige 
Breite des llIittelschiEes hat, sondern erst mit zwei daneben lie- 
genden Kapellen derselben entspricht, so dass man im Mittelschilfe 
selbst stets nicht bloss in die hohe, polygongeschlossene Chor-
        

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