Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das Mittelalter Italiens und die Grenzgebiete der abendländischen Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-968007
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-969721
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Italienische 
Gothik. 
eintrat und sein Nachfolger in der Leitung des Baues wurde. 
Schon 1230 war die Anlage so weit gediehen, dass der Leichnam 
des Heiligen aus der Georgskirche, in der er niedergelegt war, 
in seine neue Gruft übertragen werden konnte, über der sich dann 
der Oberbau erhob und vermittelst der reichen Beiträge, die, wie 
die Chronisten bemerken, besonders aus Deutschland zuflossen, so 
rasch Fortschritt, dass die Kirche schon 1253 geweiht werden 
konnte  Man wird annehmen müssen, dass auch da, wie es 
gewöhnlich geschah, noch einzelne Theile zu vollenden blieben. 
Die ganze 
  Erscheinung der 
F m weltberühmten 
 Kirche ist sehr ei- 
    K   genthümlich. Ue- 
     ber der in den Fels 
  k?    , ' gehauenen 
 "  " mm Gruftw) erhebt 
 ÄQXÄÜ,  sich zuerst eine 
       n grosse Unter- 
  " "ä w   kirche, geräumig 
   genug, um die 
   v    n zahlreichen? zu 
      dem Grabe strö- 
   menden Pilger auf- 
     zunehmen, aber 
    kryptenartig ge- 
  r    , halten, von ver- 
 .  .   hälmissmässigge" 
    ringer Höhe (etwa 
S. Francesco zu   Fuss bei .40 
Fuss Mittelschiff- 
ß") Vgl. über diese Thatsachen Ricci a. a. O. II. 57 und 151. Vasari 
lässt das Ganze in vier Jahren vollendet sein und Angeli glaubt, dass 1230 
schon ein Generalcapitel des Ordens in der Kirche gehalten sei. Beides ge- 
wiss irrig. 
w") Vasari (I. 247] und mit ihm alle nachfolgenden Schriftsteller nahmen 
an, dass diese Gruft eine eigne aber vermauerte und mithin unsichtbare Kirche
        

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