Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Die Spätzeit des Mittelalters bis zur Blüthe der Eyck'schen Schule
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-961008
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-963404
200 
Englische 
Architektur. 
dem weiten Fächergewölbe den Mittelpfeiler ersparen wollte, 
und später im Schiffe des Domes, das eine nach englischem 
Maassstabe ungewohnte Höhe hatte, endlich bei dem nun gar 
ungewöhnlichen und kühnen Octogon von Ely. Dies wurde in 
einzelnen Fällen nachgeahmt, aber es war denn doch ein Schein- 
Werk, für ein kundiges Auge kaum täuschend und dabei Schwierig 
und kostspielig. Dagegen fand man ein anderes Mittel, das 
Steingewölbe zu ersparen. Auch während der Zeit des früh- 
englischen Styls hatte man bei einfacheren Bauten häufig Balken- 
decken angebracht oder auch das Balkenwerk des Dachstuhls 
offen gezeigt. Indem man jetzt bei der Construction desselben 
die durch die Uebung des Wölbens erlangten Kenntnisse be- 
nutzte, erhielt man durch vorspringende Balken und gekrümmte 
Halle 
Schlosses 
des 
VOD 
Eltham (Kent).
        

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