Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Die Spätzeit des Mittelalters bis zur Blüthe der Eyck'schen Schule
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-961008
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-963126
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England. 
wgT-JÄML ihm gleichen Theile des Um- 
t Trbhf fassungsbogens zusammen- 
 schloss, auf diesen hinwies; 
  indessen durchschnitt er die 
 illl fäl? aufsteigenden und wellenartig 
  sich senkenden Curven doch 
l in etwas gewaltsamer WVeise. 
{im {Jcljqll y K! l Man kam daher auf den an- 
mm    I l  WIKI" deren Gedanken, diese Curven 
"I  in      M" selbst wieder auf strengere 
Almsby. Lincoln-qmm- Linien, nämlich geradezu auf 
die Verticale, zurück zu fuhren, 
Welche als eine Fortsetzung der von unten aufsteigenden Pfosten 
erschien und jedenfalls den Begriff des Tragens noch deutlicher 
aussprach. Wir werden später sehen, wie sich daraus das völlig 
perpendiculare Maasswerk und der perpendiculare Styl ent- 
wickelte, der endlich alle dies Suchen und Streben mit scharfer 
chronologischer Gränze beschloss. Aber schon sehr viel früher 
finden wir einzelne 
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 1.11  
Fälle, wo sich senk- 
rechte Stäbe unter das 
fliessende Maasswerk 
mischen und so die 
grosse Mannigfaltig- 
keit der Formen ver- 
mehren. 
Diese Neigung für 
die gerade Linie stand 
indessen der für die 
Wellenlinie nicht ent- 
Boston. 
gegen, Welche ebenso 
wie im fliessenden 
Maasswerke 
auch an anderen Stellen hervortrat. 
Zunächst ver- 
steht sich von selbst, dass wirkliches Maasswerk an Gallerie- 
Öffnungen , Balustrarlen und sonst, wo es ausserhalb der Fenster 
vorkam, diesen ähnlich gebildet wurde und daher auch die tlies- 
sende Form annahm. Sofort aber erstreckte sich dies auf die
        

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