Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Entstehung und Ausbildung des gothischen Styls
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952410
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-955375
258 
Frühenglischer 
Styl. 
Breite zu der nimmer endenden Länge des Schiffes er- 
müdend wirken e). 
Durch diesen bedeutenden, bis über den Schluss dieser 
Epoche hinaus fortgesetzten Bau erhielt der frühgothische 
Styl seinen völligen Abschluss. Alle anderen innerhalb der 
nächsten fünfzig Jahre entstandenenißauten haben, unge- 
  achtetvieler kleinerAbWeichun- 
iii gen, die entschiedenste Ver- 
I]  wandtscliaft mit ihm. So zu- 
w;  nachst-das entfernt von Salis- 
 bury, in der Grafschaft York, 
  jenseits des Humber gelegene 
  Münster von Beverley 934i], 
(l  über dessen Alter wir keine 
   9 I urkundliche Nachricht besitzen. 
  Ir  Auch hier die gestreckte An- 
 i i.    lage mit doppeltem Kreuzschiffe 
  und gradem Chorschluss, mit 
i, Willi; Iiilrl (it'll l 21:1 ähnlichen Strebepfeilern und 
  schwachen Strebebögen, mit 
 Gewölbdiensten, die nicht vom 
  Boden, sondern von einer Con- 
 F   ä "    sole in den Zwickeln der Ar- 
  caden aufsteigen, auch hier 
 A Eäiji, Äxijäg dasselbe Bestreben durch 
 schlanke, mehr anmuthige als 
  strenge und kräftige Formen 
  zu Wirken. Die Abweichungen 
 130mm w von jenem Kathedralbau be- 
4') S0 gesteht auch Britton (Salisbury Cath, p. 77) trotz aller 
Vorliebe für dies Normalgebäude des frühenglischen Styls ein: The uni- 
formity of style and surface renders it rather monotonous. 
M) Abbildungen bei Britton, Arch. Ant. V01. V.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.