Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Entstehung und Ausbildung des gothischen Styls
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952410
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-955173
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England. 
menhange. Sie gehörte nur den unteren Arcaden an, über 
denen erst ein Stockwerk hoher Gallerien und dann das 
der Oberlicliter aufstieg. VVollte man dies beibehalten und 
ihr dennoch mit Beibehaltung der für die Sicherheit des 
Baues nothweiidigen Stärke schlankere Verhältnisse geben, 
so Würde dies eine übermässige Höhe des Ganzen verur- 
sacht haben. Man musste daher die Verhältnisse der 
Stockwerke ändern, und dies finden wir nun in diesen Kir- 
chen in verschiedener VVeise versucht. In Gloucester, He- 
reford und Tewkesbury ruht der Scheidbogen noch auf 
dem Säulenkapitäl, die Gallerie ist aber zu einem niedrigen 
Triforiuiii znsaminengesclimolzen. In Oxford und in Romsey 
dagegen ragt die Säule weit über die Sclieidbögen hinaus, 
welche in halber Höhe des 
i Stammes hier auf einem Krag- 
    steine, dort auf einer ange- 
    legten Halbsäule ruhen, wäh- 
  rend die Kapitäle der hohen 
 Saul-l'air! i"   i Säulen durch eine höhere B0- 
     iy genreihe verbunden sind, über 
    welcher unmittelbar die Ober- 
qja, in    lichter hegen. Zwischen die- 
  räiNtiTiQNH Ei sen beiden Bögen ist dann 
 1 i  e    gasf Täiforium iangäbracht, iii 
 F,  x oi nui in (er estalt ein- 
l    facher Arcaden, welche ein- 
 ,   i"   " im     zeln und unzusammenhäiigend 
g. Ll   i,  E zwischen den starken Säulen 
E     stehen, in Romsey sehr viel 
  '"'lilli"'il"" harmonischer, indem der auf 
Komma den Säulenkapitälen ruhende 
Bogen zugleich die 'l'riforienöH'nung urnscliliesst, welche 
dann zwischen jedem Säulenpaar diucli eine kleinere Säule
        

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