Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Entstehung und Ausbildung des gothischen Styls
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952410
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-955000
Uebergangsstyl. 
221 
hause über Rundsäulen ein zwiefaches Triforium, in offen- 
barer Nachahmung der Kathedrale, an dem Thurme aber 
noch theils Rundbögen, theils Fenster der oben beschrie- 
benen Art. Die Magdalenenkirche daselbst, obgleich 
erst 1251 gegründet, hat im Schiffe rundbogige, im Chore 
wieder Fenster von drei durch einen Rundbogen umfassten 
Lancetbögen. Ein sehr schönes Beispiel dieses Styls ist 
der nach erhaltener Inschrift im Jahre 1221 begonnene 
Chor der St. Martiuskirche in Ypern, polygonförmig, 
ohne Seitenschiffe mit zwei Fensterreihen, die obere wie 
jene eben beschriebenen, die untere bloss aus zwei ver- 
bundenen Lancetbögen gebildet. Auch die Pfarrkirche 
Pamele zu Audenaerde, nach der Familie ihres Stifters 
genannt und laut Inschrift im Jahre 1234 durch Meister 
Arnulphus de Bincho begonnen, gehört noch dem Ueber- 
NL gangsstyl an; ob- 
IUÄX gleich schon dem 
y  gothischen sich nä- 
xx hernd. Sie hat im 
"l   Langhause Rund- 
 saulen, den poly- 
 "w.  gonformigen Chor 
n mit einem niedrigen 
  Umgange, aber 
    ohne Kapellenkrailz 
    311d ohne Strebe- 
 "r ögen, ein Trifo- 
----hf;tf--kiw rillm die Fenster 
m31  LfilfiMtgtll-ijtpi, lanceiförmig theils 
l   l   i; l einzeln stehend, 
i. wir]   "Lid" li theils drei unter 
    einem Rundbogen 
Audenßerde- vereinigt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.