Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Entstehung und Ausbildung des gothischen Styls
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952410
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-953604
Notre 
Dame 
in 
Chälons 
81 
lung jeden Stockwerks an einander gereiheten Lancetfenster 
keine gemeinsame Einschliessung, am Oberschilfe des Lang- 
hauses sind die Fensterpaare im Aeusseren und an der 
Gallerie die Doppelößnungen gegen das Mittelschiff von 
einem Spitzbogen umschlossen, aber das etwas schwere 
Bogenfeltl ist in keiner Weise durchbrochen oder verziert. 
Ebenso ist noch kein Anfang zur Fialenbildinig gemacht; 
die Absätze der Strebepfeiler schliessen mit einem einfachen 
WVasserschlage, die Spitzen mit einem kleinen Dache. Die 
kannellirte Säule ist auch hier mit Vorliebe angewendet, 
an den Chorkapellen als äussere Wandverstärkung, an den 
Strebepfeilern der Kreuzfacade, als Verzierung der oberen 
Absätze, sogar an minder zugänglichen Stellen, namentlich 
an den 'l'reppen der 'l'hürme, nicht aber im Inneren der 
Kirche. Die Gesimse ruhen durchweg auf Kragsteinen, 
welche zum Theil die Gestalt von Köpfen haben. Der 
Spitzbogei] ist vorherrschend, doch kommen an den Thür- 
    T  men und an der Kreuz- 
_l.:5ii . lwlz-l facade noch rundbogige 
_  Fenster vor, in beiden 
 i; T Fällen augenscheinlich nur 
 l_ f,  deshalb, weil man die 
   VÄ-"däifär" concentrische kräftig ver- 
  tiefte Gliederung des 
  L   Rundbogens für reicher 
  i      und deshalb an diesen 
 a. '    i,    Stellen passender hielt; 
I  l":     "L an den Ki-ßuzfaeatlen auch 
ygvß-iyJ  i    noch aus dem Grunde, 
Uhclawt  weil man, um die Fenster 
e mit denen des Langhauses 
sei?" "W "i" I G ' ' ' auszugleichen, an Stelle 
N D" i" Chmoni der hier fehlenden Gallerie
        

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