Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930673
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-936425
Achtes 
Kapitel. 
Plastik 
und 
Malerei 
dieser 
Epoche 
Italien. 
Werfen 
auch in 
wir unseren Blick auf Italien, 
diesen Künsten den nordischen 
so finden wir es 
Ländern nachste- 
hend, ja in noch entschiedenerem Verfall, als in Beziehung 
auf Architektur. Während wir in jenen Ländern schon 
künstlerische Motive und die Anfänge zur Bildung eines 
besseren Styls, mindestens den Geist der Ordnung wahr- 
nehmen, während die Architektin in Italien selbst schon 
einen Aufschwung nimmt, sehen wir hier in Beziehung 
auf bildnerische Thätigkeit eine Rohheit und Gleichgültig- 
keit des Sinnes, welche an's Unglaubliche streift und völlige 
Missgestalten hervorbringt. Wenn die italienischen Kunst- 
forscher früher einen völligen Untergang und ein nachheri- 
ges Wiederaufleben der Kimst annahmen, so hat diese, frei- 
lieh unrichtige und jetzt aufgegebene, Ansicht hier mehr 
als irgendwo den Schein der Wahrheit. Denn selbst die 
Zahl künstlerischer Versuche war in Italien gering, Wenig- 
stens sind, ungeachtet der Lokalpatriotismus der Einhei- 
mischen und das Interesse der Fremden den Boden hier 
sorgfältiger als 
mässig wenige 
anderswo durchforscht haben , verhältniss- 
bekannt geworden. Dazu kommt, dass die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.