Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930673
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-933943
Abteikirche 
Benigne. 
285 
Die Kirche selbst hatte 
die gewöhnliche 
Kreuzgestalt, eine fast 
unter ihrer ganzen 
Länge sich ausdeh- 
nende Krypta und eine 
'l'ribune über den Sei- 
tenschilfen  Am 
Ende des Chores 
schloss sich jene R0- 
tunde an 4:31), ein in 
der That sehr eigen- 
thümlicher Bau. Sie 
bestand nämlich aus 
drei Stockwerken, ei- 
uem unteren und zwei 
sich übereinander er- 
liebenden, sehr breiten 
Gallerieil, zwischen denen nur ein sehr schmaler Raum sich 
vom Boden zur Kuppel erhob. Zwischen den acht Säulen, 
Welche diesen innersten Raum umschlossen, und der Um- 
fangsmauer stand noch ein anderer grösserer Säulenkreis, 
der die Gallerie in der Mitte ihrer Breite stützte. Die Höhe 
i") Dies scheint Mabillon zu meinen, wenn er die Kirche selbst 
(praeter rotundnm oratorium, quod in capite eeelesiae eonstructum ad- 
huc cernitur) als ntriplex condita sub eodem tecto superior, media et 
infima" schildert (Acta SS. Bened. Tom. IV). 
H] Deutlicher als Mabillons Beschreibung und seine (auch bei 
du Somerard, Part an moyen age, Album, Serie 5, pl. 1, wiederholte] 
äussere Ansicht, sind die Zeichnungen bei Lenoir, Monuments des arts 
liberaux, Paris 1840. Der innere Raum hatte nur 16 Fuss, die ganze 
Rotuncle 56 Fuss Durchmesser bei 65 Fuss Höhe, jedes der beiden 
unteren Stockwerke nur die Höhe von 14  15 Fuss. Der Grundriss 
besteht aus drei coneentrischen Kreisen, ein innerer von acht, ein 
zweiter von '24 Säulen und endlich die Umfangsmauer.
        

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