Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930673
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-933689
Avignon. 
259 
Giebel und mit bekann- 
 V," ter Anwendung antiker 
 Ornamente zeigt, so dass 
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die ganze Structm aus 
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  der Zeit Westgotlnscher 
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   tener römischer Tradition 
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 deutend, sind die Portale 
 im Dome zu Aix und 
  in der Dorfkirche zu 
{Ü  . Pernes mit). Allein wie 
N. D. des Domns. Avignon. OS SiCh auch nlit den] 
Alter dieser Portale verhalten mag , gewiss ist es , dass 
gerade im zwölften Jahrhundert diese antiken Formen mit 
grosser Vorliebe und mit einer überraschenden Meister- 
schaft angewendet wurden. Die bekanntesten und bedeu- 
tendsten Beispiele dieser Art sind die Faqamlen der Kirchen 
von St. Gilles äkävk), und von St. 'l'rophime zu Ar- 
ß) 
und in 
a. O. p. 126. Abbildung bei 
dans Pancienne France. 
lßlärimäe a. 
der Voyage 
de 1a Borde a. 
 Merimee p. 214 und 183. 
 Abbildung in der Voy. dans Panc. Fr. und zwar hier sehr ge- 
lungen, und in Chapuy, moyen age monumental. Vgl. lllerimee p. 393. 
Das Datum von 1116 bezieht sich nicht nothwendig auf die Faqade, 
sondern auf den Anfang einer grossen Kirche, deren Fortsetzung man 
nachher aufgegeben und sie durch ein kleines Gebäude gothischen Styls 
ersetzt hat. Ausser dem Portale besteht noch von dieser Anlage eine 
Krypta nebst einzelnen Mauerstücken des Oberbaues. Sie sind schon 
mit vollständiger Ornamentation versehen und erscheinen daher mehr 
wie Ruinen als wie die Anlage eines unvollendeten Werks. Ohne Zwei- 
fel begann man hier (und auch sonst in romanischen Bauten) nicht 
(wie es im gothisehen Style gewöhnlich) mit dem Bau des Chors, son- 
17 m
        

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