Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930673
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-932301
grosser Wirkung ist , wird dadurch noch um so gross- 
artiger, dass die Halbkuppeln, mit denen die drei Conchen 
gedeckt sind , nicht auf der unteren Mauer, sondern auf 
einer innerhalb derselben befindlichen halbkreisförmigen 
Säulenstelhlng ruhen , um welche jene Mauer dann einen 
mit Kreuzgewölben gedeckten Umgang bildet , oberhalb 
dessensich erst die Haube der Conchen erhebt. Die Oelf- 
nung jeder der drei Nischen erlangt dadurch die bedeutende 
Breite von ungefähr 50 Fuss, Während auch der Durch- 
messer der Halbkuppehl selbst mehr als 30 Fuss misst. 
Die Vierung des Kreuzes ist mit einer Kuppel überwölbt 
und diese wird mit jenen Halbkuppeln durch einen jeder 
derselben vorgelegten als Tonnengewölbe gebildeten Gurt 
verbunden. Die Construction zeigt daher ein sehr künst- 
liches Wölbungssystem, indem die mittlere Kuppel ver- 
mittelst jenes Gurtgewölbes von den Halbkuppeln der 
Conchen und diese Wieder von den anstrebenden Kreuzge- 
wölben des Umgangs gestützt werden. 
Der Eindruck der berühmten Kirche wird zwar durch
        

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