Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930673
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-932007
Pfeilerbildung. 
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 L mischen Gegensatze beider Reihen, wie 
lliitgäl in Wechselburg, an anderen schon mehr 
' gestaltete Pfeiler, wie in Thalbürgel, 
. "Ttgiipy    
tiiiliaiflitiiiliiiil Viio ausser den vler eingelegten Eck 
3141!, saulchen unter den Scheidbogen vortre- 
 tende Halbsäulen angebracht. sind. In 
r  der Vorhalle von Pauhnzelle, n1 der Klo- 
wechsen""g' sterkirche auf dem Petersberge bei Er- 
furt und in der Krypta 
in 
 des Doms zu Merse- 
 burg ist sogar die eine 
 Wjtüijur Ltltltwltihjü? Pfeilerselte zu einer 
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 lt  rtir1rrit.tt;tre rrirt  i  P "n 
   [i ß  eine Säule hmelngelegt- 
 bei Diese Form ist aller- 
 dings willkührlicher und 
Thalbürgel.   
weniger harmonisch, 
aber im Ganzen tritt der Sinn für Anmuth und mildere 
Form, den diese sächsische Schule ausbildete, gerade an 
den Pfeilern sehr anerkennenswerth hervor. 
Die Kapitäle haben (mit Ausnahme der pyramidalisch 
gestalteten in Gernrode) durchweg die Würfelfbrm, und 
zwar an freistehenden Säulen, wo sie in ganzen Reihen 
und grösserer Dimension vorkommen, stets mit regelmässi- 
ger einfacher Abrundung der unteren Theile und durch eine 
dies Motiv begleitende oder verdoppelnde Zeichnung ver- 
ziert. In älteren Bauten ist diese Verzierung meist flach 
und einfach, später wird sie kräftiger und reicher, und 
füllt die Fläche mit stets wechselnden, oft sehr anmuthi- 
gen Verschlingungen, die sich jedoch immer der Würfel- 
form anschliessen und durch die Aufnahme von Reminiscen- 
zen an t-hierisehe Form einen höheren Reiz erhalten. Bei 
Pfeilern ist ein aus einer blassen Kehle bestehendes Geshns
        

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