Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-919364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-923826
Symbolik. 
417 
und ihr Ziel in der göttlichen Offenbarung hätten, dass 
daher alle Kreise und Gebiete des natürlichen und gei- 
stigen Lebens nur das Spiegelbild jener höchsten WVahr- 
heit seien. Die Kunst vermochte es allein, diesen grossen 
Gedanken ohne schwerfällige scholastische Formeln in 
lebendiger Anschauung der Seele vorzufiihren. Sie be- 
sass darin vor jeder naturalistischen Kunst einenVorzug, 
der für manche Mängel entschädigt, zumal da er mit 
diesen Mängeln zusammenhängt. Denn nur dadurch wurde 
die Ausführung dieser grossen gedankenvollen WVerke 
möglich, dass der Sinn über mancheAnforderungen leicht 
hinwegsah und mit einer kindlichen Naivetät auch in 
unvollkommenen Formen grossen Aufgaben nachging.
        

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