Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-919364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-921884
Fenstergliederung. 
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Peripherie die unteren Bögen auf ihren äusseren Seiten 
(Exlradog), den oberen an seinen inneren (Inh-adyg) be- 
rührte. Hatte man ein mehr als zweitheiliges, etwa vier 
oder achttheiliges Fenster, so wiederholte sich dieses 
Verfahren, so dass man über den beiden grösseren Bögen 
und mithin innerhalb der Fenstereinfassung wiederum 
 
Wr-kqq-Tß 
einen solchen Kreis anbrachte. Dies gab schon ein wohl- 
geordnetes pyramidales Aufsteigen, indem jedes Bogen- 
paar in der höheren Ordnung einen einfachen Bogen her- 
Vorbrachte, bis zuletzt nur einer, der der Einfassung, 
übrig blieb. Schwieriger war die Anordnung bei einer 
ungeraden Zahl der Oeffnungen oder der Doppelöffnungen, 
also etwa bei drei, fünf oder sechs unteren Arcaden; denn 
dann blieb immer ein Bogen in der Mitte allein stehen, 
und man musste aus der Noth eine Tugend, aus dem 
Unregelmässigen eine Regel machen, und diesen Bogen 
höher oder niedriger halten, damit er als der Centralbo- 
gen sich von den übrigen unterschied. Im letzten Falle
        

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