Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Das eigentliche Mittelalter
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-919364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-921145
Das 
Kreuzgewölbe. 
149 
nahestehenden Diagonalen. Bögen schwangen sich nach 
allen Richtungen auf, durchkreuzten sich, vereinigten alle 
Theile. Während im Tonnengewölbe jeder Punkt des 
Gewölbeanfanges nur mit dem einen, gegenüberliegen- 
den Punkte verbunden erscheint, entspringen hier aus je- 
dem Ausgangspunkte drei zur gegenüberliegenden Wand 
hinüberlaufeilde Linien, welche dieselbe in drei verschie- 
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denen Punkten berühren, und von jedem wieder ver- 
vielfacht in andern Richtungen zurückstrahlen. Es ist 
also ein reicher, sich mannigfaltig kreuzender Verkehr 
zwischen beiden Wänden gegeben, sie strömen gleichsam 
herüber und hinüber, in beständigen Repulsionen, Welche 
den ganzen Raum bis an seine äussersten Gränzen durch- 
dringen. Es ist eine Bewegung ohne Ende, wie die des 
Lichtes, das, von allen Seiten reflectirt, doch eine ruhige 
Einheit bildet; wie die des Blutes, das in stetem Kreis- 
laufe den Körper belebt.  
Ich habe bisher aussehlicsslich von der Art des
        

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