Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-899110
Drittes 
Kapitel. 
Sculpfu r 
und Malerei "im Verfall. 
römischen Reichs. 
des 
Die Bildwerke dieser Periode geurähren einen noch 
viel unerfreulichern Anblick als die Baukunst. Diese ist 
stets die erste und die letzte in der geschichtlichen Folge 
der Künste. Die festen statischen und geometrischen 
Gesetze, an welche sie mit Nothwendigkeit gebunden 
ist , geben ihr einen Halt, der sie nicht leicht ganz sinken 
lässt. Die Verhältnisse der grossen Massen sind zu fühl- 
bar , als dass der Sinn dafür ganz verloren gehen könnte; 
bis auf die letzte Stufe menschlicher Bildung bleibt etwas 
davon erhalten und wirkt unbemerkt. WVenn der künst- 
lerische Sinn auch aus den Meistern gewichen ist , so 
bilden die historischen Verhältnisse charakteristische For- 
men. Bei der Darstellung der menschlichen Gestalt kommt 
es auf feinere Züge, auf eine höhere Begeisterung, auf 
individuelles Selbstgefühl an. Selbst der erste Anfang 
des Verständnisses menschlicher Schönheit beginnt auf 
einer höher-n Stufe des Daseins und der Erkenntniss. Die
        

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