Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-902830
Fünftes 
Kapitel. 
Ueber den Geist der moslemischen Kunst. 
 Ueberblicken wir die gesammte Bauthätigkeit der 
Völker des Islam, so finden wir die grösste Mannigfal- 
tigkeit. Nun darf man freilich eine völlig abgeschlossene 
und unveränderte Einheit, wie etwa die der altägyptischen 
Architektur, bei diesem Verein von Völkern verschiede- 
ner Stämme und Wohnsitze nicht erwarten, wohl aber 
eine Uebereinstimmung, wie sie bei den Völkern der. alten 
Welt, den Griechen und Römern sogar mit Einschluss der 
Aegypter, wie sie in noch höherm Grade bei den Völkern 
des Abendlandes im Mittelalter und in der neuem Zeit 
ZU 
erkennen 
ist. 
Betrachten wir die Moscheen und Grab- 
mäler der Patanen und Moghnln in Indien mit ihren gran- 
diosen Formen und ihren kräftigen Gesimsen, die dunkeln 
Arcaden der Moschee von Cordova und die spielende 
Leichtigkeit der Säulenhallen von Alhambra, endlich die 
byzantinischen Kuppelbauten der Türken, so ist es schwer 
in diesen wechselnden Formen eine Einheit, den Anhalts- 
punkt 
der 
Vergleichung 
Zll 
finden. 
Der 
Mangel 
eines
        

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