Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898822
Zweites 
Kapitel. 
Die 
Verfalls. 
Architektur in (ler Zeit des 
Die Tempel der Götter bestanden in unerschütterter 
Festigkeit, neue Eroberungen, welche mit römischen Bau- 
ten zu versehen gewesen wären, wurden nicht gemacht. 
Dennoch fehlte es an Aufgaben der Baukunst, in Welchen 
sie mit der Pracht des frühem Zeitalters wetteifern konnte, 
keinesweges. An mehreren Stellen sind uns umfassende 
Werke übrig geblieben. 
Zunächst sind hier die Ueberreste zweier Städte des 
Orients zu erwähnen, welche wenigstens zum Theil in 
dieser Periode entstanden sein mögen, und auch so 
weit sie älter sind, dennoch dem Styl dieser Zeit nahe 
stehen. Es sind dies Heliopolis und Palmyra. Heliopo- 
lis oder Baalbek in Syrien, war der alte Sitz der Ver- 
ehrung des Sonnengottes, des Jupiter-Helios. WVie ich 
schon oben anführte, gewann dieser Cultus unter Septi- 
mius Severus , dessen Gemahlin aus diesen Gegenden 
stammte, Einfluss in Rom. Unter seiner Regierung, oder
        

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