Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-901365
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Armenische 
Architektur. 
Die Formen iippiger_ Sinnlichkeit blieben ihnen ebenso fremd 
wie eine bunte, wilde Phantasterei; selbst der Kuppel 
gaben sie eine gradlinjge, strenge Gestalt. Daher denn 
jene scheinbare Aehnlichkeit mit abendländischen Bau- 
ten, welche gewiss ohne irgend eine Mittheilung von 
einer beider Seiten 11er entstand. Aber im Einzelnen ver- 
moehten sie dies nicht durchzuführen; an der Gliederung 
der Säule kommt eine sinnliche Sehwerfälligkeit zum 
Vorschein, und die Ornamente werden ein müssiges Spiel 
der Phantasie, ähnlich wie bei den Arabern, nur Weniger 
kühn und minder consequent. Eine gewisse Verwandt- 
schaft des Geistes mit den Arabern mochte dazu mit- 
wirken; die verständige Richtung war beiden Völkern 
gemein, nur dass sie bei jenen männlich und thatkräftig 
auftrat, Während sie hier weiblich und schwach erscheint. 
Wir können daher auch diese an sich schon interessante 
Blrscheinxung als eine 
der Araber ansehen. 
Vorbereitung 
auf die 
bedeutendere
        

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