Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-901186
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Kunst 
Die 
in 
Georgien 
und 
Annenien. 
In Abkhasien erhielt sich dieser Styl, Wenn auch 
nicht in besonders ausgezeichneten Exemplaren, und er- 
streckte sich von da aus bis in die einsamen 'l'häler des 
Gebirges  Armenien dagegen, in politischer und kirch- 
licher Beziehung getrennt, bildete aus den römischen und 
byzantinischen Formen, welche dorthin überliefert wor- 
den, in Verbindung mit einheimischen Elementen, vielleicht 
auch mit Traditionen von der persischen Seite her und 
mit Anregungen arabischen Geschmacks einen sehr eigen- 
thümlichen und interessanten Kirehenstyl aus. Ehe ich 
auf einzelne Gebäude eingebe, wird es nützlich sein, 
diese gemeinsamen Eigenthümlichkeiten herauszuheben; 
der Grundriss der unten näher zu erwähnenden Kirche 
der h. Ripsime in Vagharschabad, welchen ich hier ein- 
schalte, wird diese Beschreibung verständlicher machen. 
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das von Procop erwähnte Archaeopolis. Auch diese übrigens sehr 
einfache Kirche ist in Steinen und. Ziegeln errichtet, und bildet ein 
Quadrat mit Vorhalle, eckiger Chornische und einer auf vier Pfeilern 
ruhenden niedrigen Kuppel. Ausserdexn zählt Dubois die Kirchen von 
Bandara, Arkanghelo, Tschamoknlotli (in Gnria lII. 305) und Lekhne 
oder Loukhin (I. 111.264 Serie II. pl. G) als völlig ähnliche Bauten auf. 
f) Die Kirchen von Daranda am Ufer des Kodor und die von 
Tsehuma am Kuban (Dnbois I. 31'711. 322) sind ganz der vonPitzounda 
ähnlich.
        

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