Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter: Altchristliche und muhamedanische Kunst
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-898144
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-901081
Fünftes 
Kapitel. 
Die 
Kunst 
in 
Georgien 
und 
Armenien. 
Die 
Nachbarschaft 
des 
Meeres 
wirkt 
meistens 
theilhaft auf die Völker. Die Phönicier crmuthigte sie 
zu weiten Handelsreisen bis über die Säulen des Hercules 
hinaus, in den Griechen bestärktc sie ihre natürliche 
Regsamkeit, den Römern öffnete sie die Aussicht auf 
eine Weltherrschaft. Ganz anders verhielt es sich bei 
den 
Küstenbcwohnern 
des 
schwarzen 
Meeres. 
Dieses 
engumschlossene Wasserbecken wurde das Ziel und die 
Gränze der WVanderungcn roher Völker aus den asiati- 
schen Flächen oder aus den rauben 'l'hälern des Kauka- 
sus, Während seine Küsten fremden Seefahrern, besonders 
den unternelimendeil Griechen, leicht zugänglich waren, 
die durch I-landel und Kolonien die Einheimischen in eine 
untergeordnete 
Stellung 
brachten m). 
Auch 
die 
benach- 
4') Bekanntlich war hier jenes Kolchis, von dem die Argonau- 
ten das goldne Vliess, ein Symbol des Hnndelsreichthums, holten. 
KVichtig und mächtig waren besonders die griechischen Kolonien auf 
der Halbinsel Krim m, aus denen dann durch Vermischumg mit scy- 
lliischen Stämmen eine eigenthiimliche halbharbarische Bevölkerung 
hervorging. Es ist interessant, in den Fürstengräbern dieser Gegend 
die Gestalten griechischer Kunst in barbarischer Tracht zu erkennen. 
 Dubois, Voyage autour du (FIHICHSC, V. p. 518. II.
        

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