Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-880815
Gattungen 
der 
Gebäude. 
Formen, sondern durch ihre praktische Beziehung auf 
die Schauspielkunst und auf das öffentliche Leben der 
Griechen überhaupt. Ihre nähere Betrachtung muss daher 
der A1terthumswissenschaft überlassen bleiben. Im All- 
gemeinen waren die Griechen auch bei den Anstalten 
für diese öffentlichen und edeln Zwecke mässig; sie 
suchten mehr eine denselben angemessene natürliche L0- 
calität zu benutzen, als sie durch weitläuftige Bauanlagen 
zu ersetzenö). Ihre Theater namentlich, in denen die 
Seene immer mit einer, die Zwecke der Darstellung leicht 
versinnlichexnlen Architektur versehen war, schlossen sich 
mit ihren aufsteigenden Sitzreihen stets an die Anhöhe 
des Berges an, und hatten durch ihre ausgewählt schöne 
Stelle immer den natürlichen Hintergrund der Landschaft. 
Die einfachste Anlage wurde auch hier durch sinnigc Be- 
nutzung dCS Raumes die schönste. Eine hieher gehörige 
Frage, die nämlich über die Anwendung der Farbe an 
griechischen Gebäuden, bleibt, da sie mit der über die 
Färbung der plastischen WVerke innigst zusammenhängt, 
besser einer geeigneten Stelle weiter unten vorbehalten. 
i") Bei der Betrachtung der römischen Bauten für ähnliche Znrecke 
wird dies durch (lie Vergleichung mit den griechischen Anlagen noch 
näher berührt werden. Als die neueste Arbeit ist zu erwähnen: 
J. H. Slrack, über das altgriechischer Theater-Gebäude. Potsdam 1843.
        

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