Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-884949
Viertes 
Kapitel. 
Die 
Sculptur 
bei 
den 
Römern. 
In der Plastik zeigt sich die Eigenthümlichkeit der 
Römer Weit schwächer als in der Baukunst. Sie waren 
hier noch viel mehr blosse Nachahmer der Griechen. 
Wenn wir die Nachrichten zusammenstellen, welche uns 
besonders Plinius, der seinen Künstlerkatalog ebensowohl 
aus römischen als aus griechischen Autoren compilirte, 
und andre Schriftsteller geben, so finden wir zwar, dass 
von den ältesten Zeiten her Statuen, sowohl der Götter 
als der Menschen in Rom aufgestellt Wurden; allein nicht 
ein bedeutender Künstler römischen Ursprungs wird uns 
genannt, vielmehr sind frühe schon Griechen thätig, 
neben denen ohne Zweifel auch ungenannte etruskischc 
Meister arbeiteten. Schon etwa hundert Jahre vor der 
Zerstörung Roms durch die Gallier werden zwei Griechen, 
Damophilus und Gorgasus erwähnt, welche als Plastiken- 
und Maler einen 'l'empel der Ceres schmückten, und in 
griechischen Versen beifügten, welche Bildwerke jeder 
von ihnen gemacht habe. Schwerlich waren diese Werke
        

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