Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-884936
Blüthezeit 
und 
beginnender 
Verfall. 
485 
keusche 
Schönheit 
architektonischer 
Form in 
diesen 
kai- 
serlichen 
Prachtbautenx 
war 
Luxus 
der 
des 
Stoffes. 
Die 
Sucht, durch seltene bunte Marmorarten , oder durch 
schwer zu bearbeitende Steine, durch Granit, Porphyr, 
Basalt zu imponiren, welche die Römer gleich bei der 
ersten Aufnahme der griechischen Kunst ergriff, nahm 
unter den Kaisern noch zu, und I-Iadrian, der die dunkelu 
Farben ägyptischer Bauten und Bildwerke liebte, scheint 
Sie besonders befördert zu haben. „W0 man Säulen, 
„Gefässe und Bildwerke von kolossalem, seltenem und 
nprunkendem Steine erblickt, wird man in den meisten 
"Fällen erfahren, dass sie aus Hadrians Gebäuden ka- 
„men"  Unter den spätern Kaisern erhielt dieser Stoff- 
artige Luxus immer mehr das Uebergewicht und ebenso 
wurde jene Neigung, Ausländisches einzumischen, durch 
manche Verhältnisse noch befördert. Die schöne Form 
wurde daher immer mehr vernachlässigt. Wir dürfen 
indessen hier nicht weiter darauf eingehen, weil dies zu 
dem Charakteristischen der Periode des Verfalls gehört, 
auf die wir später kommen. 
Gerhard 
der 
Beschreibung 
der 
Stadt 
Rom.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.