Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-884598
Triumphbogen. 
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Spanien und Gallien, endlich in verschiedenen Gegenden 
Italiens ist ein Beweis, wie angefüllt das römische Reich 
damit gewesen.  
Die Form dieser Bogen schliesst sich 
Thores an. Die Mitte bestand stets "Ü aus 
an die des 
einem lufti- 
gen Bogen, hoch genug um dem IIYVag-en des Triumpha- 
tors eine geräumige Einrahmung zu gewähren und die 
Trophäen und andres weithin sichtbares Triumphgepränge 
durchzulassen. Dieser Bogen, auf einem Kämpfergesimse 
ruhend, war dann von zwei starken Seitenpfeilern ein- 
geschlossen, welche einen Schmuck von Säulen, Halb- 
säulen oder doch von Pilastern erhielten, und zwar häuiig 
wegen der erforderlichen Dicke des Seitenpfeilers von 
zweien auf" jeder Seite. Ueber dem Bogen lief ein Ge- 
simse , welches in der Regel ein Halbgeschoss , eine 
s. g. Attika, als Krönung und Abschluss des Ganzen 
trug. Da nun dies Gesimse über dem Bogen auf den 
Säulen oder Pilastern scheinbar ruhen musste, so konnten 
diese, wenn sie nicht über jedes irgend zulässige Maass 
ausgedehnt werden sollten, wegen der nothwendigen 
Höhe des Bogens nicht auf dem Boden stehen, sondern 
mussten durch ein Basament ziemlich hoch darüber er- 
hoben werden. Begnügte man sich mit Pilastern, so lief 
das Basament und das Gebälk sowie die darauf ruhende 
Attika in ununterbrochenür Linie fort; Wollte man 
den vollem Schmuck freistehender Säulen oder 
aber 
doch 
und das 
(als Ver- 
starker Halbsäulen, so mussten das Gebälk 
Basament entweder bei jeder einzelnen Säule 
 Mit Wenigen Ausnahmen, wie etwa bei der kleinen Ehren- 
pforte am Forum boarium, welche die Kaufleute und Wechsler dem 
Septimiug Severus weiheten, wo ein grades Gebälk über dem Durch- 
gange ist. 
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