Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-884270
Drittes 
Kapitel. 
Die 
römische 
Archilzekiur. 
III 
Baukunst 
der 
war 
die 
Wirksamkeit 
der 
Rönier 
unstreitig am Bedeutendsten , für diese eigneten ihre 
künstlerischen Anlagen sich am Meisten. Wichtig ist schon, 
dass sie in der Technik durchweg ausgezeichnet rmd 
gründlich waren. Dieser mehr gelehrte oder handwerksÄ 
mässige Bestandtheil der Architektur gehört zwar nicht 
eigentlich in den Bereich der schönen Kunst, er bedarf 
keiner höhern Begeisterung, kein Ideal liegt ihm zum 
Grunde, er bezweckt das Nützliche. Aber er gehört denn 
doch schon dem Gebiete an, wo sich Kunst und Leben 
berühren , wo unwillkürlich Rücksichten der Schönheit 
wirksam sind und dem Beschauer sich mittheilen. Bei der 
römischen Kunst erscheint nun diese Seite vorzugsweise 
Wichtig. Es ist mehr als eine antiquarische Vorliebe, 
welche uns selbst das einfache, entblösste Mauerwerk 
römischer Arbeit anziehend macht; schon hier ist eine 
charakteristische Aeusserung des Formensinnes; die Ord- 
llungsliebe, die einfache, ruhige, zweckmässige Haltung 
27"
        

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