Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-884084
Zweites 
Kapitel. 
Charakter 
iuul 
Sille 
der 
Römer. 
Die 
alten 
Geschichtschreiber 
lassen 
den 
Gründer 
und Gesetzgeber Roms aus den Einrichtungen der Grie- 
chen das Gute und Nützliche auswählen und bei seinem 
neuen Volke einführen. Mag dies nun auch nur eine 
mythische Einkleidung sein, im Resultate ist es nicht 
unwahr. Schon bei den Etruskern war die ursprüngliche 
Stammesverwandtschaft mit den Griechen unverkennbar, 
sie hätten sonst nicht so viele Elemente griechischer 
Cultur bei sich aufnehmen können; bei den Römern ist 
sie noch deutlicher, es Wallt ein Tropfen griechischen 
Blutes mehr in ihren Adern. Jenes starre, aristokratisch- 
priesterliche Princip ist bei ihnen deutlich gemildert, die 
Freiheit des Einzelnen minder beschränkt, die Sitte 
selbstständiger und freier von abergläubisch religiöser 
Rücksicht. Daher ist denn auch das Verhältniss des 
Bürgers zu seiner Stadt ein innigeres, die Vaterlandsliebe 
begeisterter, als bei den Etruskcru, und aus dieser Be- 
geisterung entsteht nicht bloss der I-Ieldensinn im Kampfe
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.