Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-883739
Erstes 
Kapitel. 
D 
6 
E 
S 
k 
G 
lm Iveltgeschichtlichen Zusammenhange folgt die 
Blüthe des römischen Volkes unmittelbar auf die des 
griechischen. Zur Zeit des Verfalls griechischer Freiheit 
war Rom, wenige Jahrhumlerte vorher gegründet, soweit 
gereift um nach den Zügeln der Ilerrschaft zu greifen. 
Noch enger ist das Band, das beide Völker in der Kunste 
geschichte verbindet. Denn die römische Kunst war we- 
sentlich eine griechische, sie schloss sich nicht bloss an 
diese an, sie bekannte sich geradezu als Nachfolgerin und 
Schülerin derselben. Anfangs, sagen die römischen Schrift- 
steller selbst, was alles tuscanisch, dann griechisch. Sie 
sagen damit wohl etwas zu viel, es war nicht ganz 
griechisch, mit den griechischen Elementen mischte sich 
etwas ihnen Fremdartiges, Italisches. Aber dies Itali- 
sche, welches aus der frühern Kunst her sich erhielt 
als die Römer ernstlich der griechischen nachstrebten, 
wirkte unbemerkt und wider den Willen der Künstler,
        

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