Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-883703
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Griechische 
Kunst. 
erweckt hat; was er 
Andern für die Kunst. 
VOR 
der 
Wirklichkeit 
sag! 2 
gilt 
Bei ihm erscheint der Grundirrthum des griechischen 
Wesens, die Verwechselung der Wirklichkeit und der 
Kunst, die Behandlung jener nach den Rücksichten einer 
künstlerischen Idealität, auf seinem Höhepunkte. Äber 
diesem Irrthume liegt die tiefste Wahrheit, die der Ein- 
heit des Wahren und des Schönen, zum Grunde, und sie 
ist vielleicht mit jugendlicher U-ebereilung und Naivetät, 
aber auch mit dem tiefsten, gläubigsten Enthusiasmus 
ausgesprochen. Platon ist daher der edelste Repräsentant 
des Hellenismus, und seine Werke sind für alle Zeiten eine 
Quelle der reinsten Begeisterung für alle die einer höhern 
Betrachtung der Welt fähig sind, geworden.
        

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