Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-883274
Städteaxxlagen 
und 
Prachtwcrlae. 
319 
sie nahm sogar, wie unsre Nachrichten erzählen, etwa 
im zweiten Jahrhundert vor Christus, wieder einen neuen 
A u fächwung. 
Architektur. 
In der That hatte die Baukunst jetZtAuYgaben zu 
lösen, die ihr in Griechenland nicht gebeten waren; es 
galt nicht mehr einzelne Tempel zu bauen, einzelne 
Märkte mit Säulenhallen zu schmücken, sondern ganze 
Städte neu zu errichten , mit allem was Luxus und 
leibliche und geistige Rücksichten erfordern konnten. 
So vor allen jenes Alexandrien in Aegypten, dessen 
Reiehthum und V olksmenge die Besuchenden in Erstaunen 
setzte, wo die königliche Burg den vierten. Theil der 
gewaltigen Stadt einnahm, und" unter andern das Grab 
Alexanders, das Gebäude, welches zum Aufenthalt grie- 
chischer Gelehrten bestimmt, und die gewaltige Bibliothek 
die dort zu ihrem Gebrauche gesammelt War, umfasste. 
Hier war denn alles griechisch, und die Ptolemäer, die 
im Innern des Landes der althergebrachten Weise ihres 
Volks in jeder Beziehung, auch in künstlerischer sich 
anschlossen, pflegten hier in der Küstenstarlt griechische 
Kunst. Mit Alexandrien wetteiferte das grosse Antie- 
chien. Auch 'l'r0as, Nicäa, Nicomedia, Prusia in Klein- 
asien, und Seleucia am Euphrat, in jener Gegend wo so 
viele Städte entstanden und verschwunden sind, Wurden 
in dieser Zeit prachtvoll und schnell gebaut. Paläste, 
mit allem was die Ueppigkeit eines asiatischen Königs 
und der gebildete Geschmack eines Griechen erforderte, 
Lusthaiile d) zur Erholung der Bürger und zur Feier 
ü) Wie der gewaltige Hain clds Apollo 
genannt, den noüh Julian wieder hc-rstellte. 
bei 
Antiochien . 
Daphne
        

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