Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-880200
Zweites 
Kapitel. 
B 
0h 
lt 
A 
ek 
U 
Bei den frühem, hierarchisch und despotisclm 
herrschten Völkern hatten wir in architektonischer 
ziehung nur von Tempeln und Palästen zu sprechen. Bei 
den freien Griechen fällt zwar der Luxus königlicher 
Schlösser fort , aber man könnte mit Recht eine grössere 
Mannigfaltigkeit der Gebäude erwarten. Indessen  
wenn sich auch eine solche entwickelte, besonders in 
späterer Zeit  ist sie doch nicht so bedeutend, um 
unsere Aufmerksamkeit gleich anfangs in Anspruch zu 
nehmen. Die Sitte des freien Landes, alles Oeffentliche 
nicht in geschlossener Halle, sondern auf ölfentlichem 
Markte zu verhandeln, machte Gebäude zu solchem 
Zwecke überflüssig , die Einfachheit republikanischen 
Lebens und die Mässigkeit der Sitte duldete an Privat- 
gebäuden keinen reichern Schmuck. In den Tempeln 
allein entwickelte sich daher die Schönheit der griechi- 
schen Architektur, und was an Monumeuten anderer Art
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.