Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-882406
232 
Dritte 
Periode 
der 
griech. 
Kunst. 
Architektur. 
des 
Für die Entwickelung der Kunst war 
von seinen Bewohnern verlassenen 
die Zerstörung 
A t h e n durch 
die Perser ein wichtiges Ereigniss. Sie gab Gelegenheit, 
die Stadt neu zu erbauen und wie eine Siegestrophäe 
kostbar zu schmücken. Schon Themistokles eröffnete 
die Reihe neuer Bauten, indem er die lange Mauer, wel- 
che die Stadt mit dem Hafen verbinden und dadurch 
Athen von der Landseite sichern sollte, begann. Bald, 
zu Cimons Zeit, konnte man schon weiter gehen als 
auf das bloss Nützliche, der Tempel des Theseus, des 
einheimischen Heroen, wurde angefangen, und nicht lange 
so dachte man an Erneuerung aller von den Persern zer- 
störten Ileiligthümer. Um diese Zeit war es denn, Wo 
Perikles an die Spitze der öffentlichen Angelegenheiten 
kam , dessen eindringende Klugheit und redlicher Sinn 
ihm den Ruhm erwarb, seinem Volke neben der vollen 
Freiheit der demokratischen Verfassung die Vortheile 
der Alleinherrschaft verliehen zu haben. Im Besitze der 
Volksgunst und bei dem Reiehthume, den die Beisteuern 
der Bundesgenossen dem Staate, die Herrschaft über sie 
und die Blüthe des Handels den Einzelnen verschaffte, 
gelang es ihm ungeheure Summen auf die reichste, aber 
auch würdigste Weise zur Verherrlichung der Stadt zu 
verwenden. Auf der Akropolis, der hochgelegenen 
Burg von Athen, gründete er das grosse Heiligthum der 
Beschützerin von Attika, der Pallas, nach ihr Pan-the- 
non, der Tempel der Jungfrau, genannt. Prachtvolle 
Treppen und Vorhallen, Propyläen, bildeten den Zugang 
von der Stadt zur Akropolis. Innerhalb derselben War
        

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