Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-881652
Erstes 
Kapitel. 
Erste Periode der griechischen Kunst, 
bis auf die Solonische Zeit. 
lleber den Urzustand Griechenlands haben wir, wie 
bei allen andern Völkern , keine zuverlässigen , histo- 
rischen Nachrichten; was uns davon überliefert ist, hat 
durch die Sage und die Behandlung der Dichter eine 
phantastisch-poetische Gestalt angenommen. Aber diese 
Umhüllung ist hier schon durchsichtiger als bei andern 
Nationen und lässt uns einen freien, vielfach bewegten 
Zustand erkennen. Die Pelasger, denn so wird der 
weit verbreitete Stamm an den europäischen Küsten des 
Mittelmeeres genannt, aus dem auch das griechische Volk 
her-verging, werden als unstäte Horden geschildert, die, 
in Höhlen oder Erdhütten wohnend, vom Ertrage ihrer 
Heerden sich nährten und mit ihren Fellen sich kleideten. 
Fremde, die sich unter ihnen niederliessen, lehrten sie 
dann den Acker bestellen und in festen Wohnsitzen ge- 
regelter leben, und führten mit der bürgerlichen Ordnung 
auch Opfer und religiöse Gebräuche ein. Die Aegypter
        

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