Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Griechen und Römer
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-879683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-880110
Erstes 
Kapitel. 
Religion 
und 
Verfassung 
Griechenlands. 
Bei den Griechen nimmt die Geschichte der Kunst 
eine neue Gestalt an. Die andern Völker waren wie 
Fremdlinge , die in einen gewaltigen , labyrinthisehen 
Palast eingeführt, auf die wenigen Räume beschränkt 
sind, welche die Diener ihnen angewiesen haben, ohne 
in das Innere gelangen zu können und ohne das Ganze zu 
übersehen. Die Hellenen dagegen sind die eingeborenen 
Kinder des Hauses, die, mit seinen G-ängen und Verbin- 
dungen genau bekannt, sich leicht zurecht finden, denen 
nichts verschlossen und unzugänglich bleibt. Sie öffnen die 
verborgensten Gemächer und Säle, durch sie eingeführt 
werden wir heimisch in dem wunderbaren Gebäude. 
Jene frühem Völker, so grossartig und bedeutsam 
ihre Werke zum Theil waren, hatten doch entweder nur 
eine Kunst geübt, oder zwar mehrere, ja sogar alle, aber 
mit einer so nationalen und beschränkten Auffassung, 
dass ihre Leistungen den andern gleichzeitigen und den
        

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