Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-839414
Viertes 
Kapitel. 
Scu I ptur 
und 
Malerei 
der 
Aegypler. 
Unter allen Völkern hat keines den Luxus bildlichen 
Schmuckes weiter getrieben, als die Aegypter. In der 
Zahl der Statuen mögen die Griechen sie übertroffen 
haben, aber in der Menge der Reliefs, in der Grösse der 
Dimensionen, in der Kolossalität der Formen stehen sie 
ihnen bei Weitem nach. Erinnern wir uns der grossen 
Zahl von Gebäuden, welche die Ufer des Nils von der 
nubisehen Katarakte von Wady Halfa bis zur Mündung 
des Stromes schmückten , und bedenken wir, dass in 
allen diesen keine Wand, keine Säule ohne Reliefs oder 
wenigstens Hieroglyphen blieb, so müssen wir über den 
gewaltigen Reichthum plastischer Arbeiten erstaunen. 
Freilich dienten die vereinten Kräfte eines gehorsamen 
und arbeitsamen Volkes und zwar durch eine lange Reihe 
von Jahrhunderten, selbst Jahrtausenden, zur Ausführung 
dieser Werke , und sie wurden vielleicht noch durch 
ausserordentliche, uns unbekannte mechanische I-Iülfsmittel
        

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