Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-839068
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Aegyptische 
Architektur 
die Decke tragen. Im Inneren dieser Halle stehen die 
Säulen frei, die dem I-Iofe zugekehrte Reihe ist aber 
durch kleine Mauern, Welche etwa die halbe Höhe der 
Säulen haben, geschlossen. Die mittlern Säulen (denn 
die Zahl ist natürlich stets i) eine grade) stehen in 
grösserer Entfernung von einander als die übrigen, und 
sind nach dem Hofe zu nicht durch eine Mauer, sondern 
durch ein Thor verbunden. Gewöhnlich sind diese Säu- 
len des Mittelganges der Halle grösser als die übrigen, 
damit durch die Seitenöffnungen ihrer höheren Decke 
Licht falle. M")  
Aus dem vielsäuligen Raume kommt man in eine 
stets viel schmalere, zuweilen ebenfalls vielsäulige, öfter 
nur mit einer Reihe Säulen auf jeder Seite versehene 
Vorhalle, demnächst in einen oder zwei Vorsäle ohne 
Säulen und dann erst in das innerste Heiligthum, welches 
immer klein und unbeleuchtet, nur durch diese eine Ein- 
gangsthür zugänglich ist, und niemals oder doch höchst 
selten eine Stelle für die Bildsäule eines Gottes enthält. 
Nicht selten ist dieses Allerheiligste in einem Stücke 
aus "dem Felsen gemeisselt (ein Monolith), ein Luxus der 
Arbeit und des Transportes, der selbst für Aegypten sehr 
gross ist, aber auch eine recht gediegene Weise, um 
die geheimnissvolle Abgeschlossenheit und die verborgene 
Würde dieser heiligsten Stelle auszusprechen. Neben und 
hinter diesem Heiligthume sind wiederum mehrere Kam- 
mern, in die man nur aus den Vorsälen gelangen kann, 
ohne Zweifel für die Aufbewahrung von Geräthsehaften 
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