Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-838820
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Aegyptische 
Architektur. 
Etwas entfernt von den Pyramiden von Ghizeh, 
Südlich von dem alten Memphis, finden sich drei andere 
Gruppen von Pyramiden, und zwar stehen drei bei Dah- 
ehour, neun bei Sakkarah, sieben bei Abusyrii). Drei 
von diesen neunzehn Pyramiden sind nicht in Stein, son- 
dern in Ziegeln gebaut, die meisten sehr zerstört. Sie 
stehen im Ganzen denen von Ghizeh an Grösse sehr 
nach, nur zwei von ihnen nähern sich diesen einiger- 
massen (nach den Vermessungen der französischen In- 
genieure ist die grösseste _von Sakkarah 316 Fuss hoch, 
618 Fuss breit, die grösseste von Dahchour etwa 540 
Fuss breit). Die Gestalt ist im Wesentlichen dieselbe. 
Die grosse Pyramide von Dahchour zeichnet sich da- 
durch aus, dass sie nicht eine, sondern zwei N eigungs- 
linien darstellt, unten eine grössere oben eine kleinere, so 
dass eine vollständige Pyramide auf einer abgestumpften 
errichtet ist. Eine der kleinern Pyramiden von Sakkarah 
(die aber dennoch 150 Fuss Höhe bei 250 Fuss Breite 
hat) bildet ilicht wie die übrigen zusammenhängende 
Seitenfläehen , sondern steigt in sechs zurücktretenden 
Abstufungen auf.  
Südlich von Memphis und auf der Westseite des 
Nils liegt als ein abgesondertes Gebiet das Thal El 
Fayo um e, das bei den Alten als N omus Arsinoites wegen 
seiner Fruchtbarkeit hoch berühmt war , und auch noch 
jetzt, wiewohl auch hier der Wüstensand vorgedrungen 
zell, wie diese Inschriften hier, vorkonnneii, kann man sie wohl nur 
entweder für spätere Zusätze (was durch den Namen des allen 
Königs Suphis in ller Inschrift von Ghizeh nicht ausgeschlossen wird) 
oder für eine heimliche Frömmigkeit eines von der Sitte seines Ge- 
bielers abiveiuhenllexl Arbeiters ansehen, und kein grosses (lewicht 
darauf legen. 
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