Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-838009
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Juden. 
gab. Deshalb lässt sich derm auch diese Symbolik nicht 
Weiter durchführen. Schon bei der Eintheilung des Tem- 
pelhauses in Vorhalle, Heiliges und Allerheiligstes fehlt 
es dem angeführten Forscher an einer speciell jüdischen 
Beziehung. Er findet darin nur, dass es vermöge dieser 
Dreizahl sich als ein in sich geschlossenes Ganze, An- 
fang, Mittel und Ende enthaltend, darstellte; also etwas 
ganz Allgemeines, welches den Salomonischen Tempel 
von heidnischen und christlichen nicht unterscheidet. Ein 
Ausdruck des jüdischen Geistes, und mithin bei diesem 
theokratischen Volke vorzugsweise seines religiösen 
Geistes, war allerdings der Tempel; aber nur auf unbe- 
wusste, naive Weise, nicht mit der Hülfe festgestellter. 
symbolischer Begriffe.
        

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