Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-837861
272 
Juden 
Hand nimmt, so findet man, dass sich unmittelbar an jene 
Maassangaben des I-Iaupthauses die Beschreibung der 
Vorhalle und der Seitenkammerxi anschliesst , und so 
zuerst die Beschreibung des Aeussern vollendet wird, 
und dann die des Innern anfängt. Der Vers 14. bezeich- 
net diesen Uebergang ziemlich deutlich. „Und so bauete 
„Salon1on das Haus und vollendete es. Und er bauete 
„die Wände des Hauses innerhalb mit Cedernholzf" 
u. s. w. Man sieht, der Erzähler hat von dem Aeussern 
gesprochen, bis zur Vollendung, so viel er davon sagen 
Wollte. Jetzt geht er auf das Innere über. Er erzählt 
nun zuerst, wie das Innere des Haupthauses geschmückt 
worden. Dann fährt er fort (Vers  „Und Salomon 
wbauete 20 Ellen an der hintersten Seite des Hauses mit 
„Cedernbrettern, vom Fussboden bis an die Wände, und 
„so bauete er innerhalb des Hinterraumes das Allerhei- 
wligsteft In den folgenden Versen wird dann zuerst ge- 
sagt, ndass das Haus d. i. der Tempel vorne 40 Ellen 
„(tief) sei," demnächst von der Ausschmüokung und Be- 
reitung des Allerheiligsten für die Lade gesprochen, und 
nun folgt erst (Vers 20.) die Bestimmung, dass der Hin- 
terraum 20 Ellen Höhe und eben so viel Breite und Länge 
gehabt habe. Aus allem diesem scheint deutlichst hervor 
zu gehen, dass die 'l'rennung des Allerheiligsten von 
dem vordern Tempel nur eine innere Abtheilung) gleich- 
sam ein Verschlag war, der auf die äussere Gestalt des 
Hauses keinen Einfluss hatte. Was nun aus dem Raume 
von 10 Ellen Höhe wurde, der sich über dem Allerhei- 
ligsten befand, ist Ilielxt gesagt. Vielleicht bildete er, 
wie Hirt annimmt, eine verschlossene Oberkanlmer (die 
zu manchen Zwecken dienen konnte, ohne dass man die 
Hypothese, dass hier ein elektrischer Apparat zu irgend
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.